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    <title>Kulturplatz-Blog</title>
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    <subtitle>Die Blogs vom Schweizer Fernsehen: Sendungsbegleitende Beiträge zu Wirtschaft, Kultur, Gesundheit, Sport und Unterhaltung</subtitle>
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    <title>Wodka im Filter</title>
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    <published>2012-05-10T06:57:35Z</published>
    <updated>2012-05-10T07:02:02Z</updated>

    <summary>Ganz neue Perspektiven auf die Kollegen an der Kamera, ein angenehmer, wenn auch feucht sandiger Dreh unter Tage und zum Schluss ein Wodka aus Tibet für die Crew. Danke Filter 4 für die Gastfreundschaft!...</summary>
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        <name>Eva Wannenmacher</name>
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        <![CDATA[Ganz neue Perspektiven auf die Kollegen an der Kamera, ein angenehmer, wenn auch feucht sandiger Dreh unter Tage und zum Schluss ein Wodka aus Tibet für die Crew. Danke Filter 4 für die Gastfreundschaft! <img class="mt-image-none" height="378" alt="Filter4.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Filter4.JPG" width="284" /> ]]>
        
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    <title>Der Lauf der Räder</title>
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    <published>2012-05-03T12:40:27Z</published>
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    <summary>Diesmal liegt unser Kulturplatz direkt vor der Haustür des Schweizer Fernsehens. Ein Ort also, an dem ich regelmässig vorbei komme und trotzdem habe ich kaum eine Vorstellung davon, was mich auf der offenen Radrennbahn erwarten wird. Da liegt sie nun...</summary>
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        <name>Redaktion Kulturplatz</name>
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        <![CDATA[<p>Diesmal liegt unser Kulturplatz direkt vor der Haustür des Schweizer Fernsehens. Ein Ort also, an dem ich regelmässig vorbei komme und trotzdem habe ich kaum eine Vorstellung davon, was mich auf der offenen Radrennbahn erwarten wird. Da liegt sie nun vor uns, die ovale Verheissung aus Beton, an diesem ruhigen 1. Mai an dem wirklich keiner in Zürich-Oerlikon zu arbeiten scheint ausser uns und den freiwilligen Organisatoren und Helfern der Rennbahn. Kaum haben wir das grosse Eingangstor passiert, ist es denn auch aus mit der Ruhe. Jemand saugt Staub im Container welcher die Jubiläums-Ausstellung beherbergt. Die Bratwürste werden angeliefert und „Tätschmeister" Alois Iten hat alle Hände voll zu tun, damit beim Start in die 100. Saison auch wirklich alles rund läuft. </p>
<p>Sogleich nehmen wir für eine Moderation seine Werkstatt in Beschlag. Als wir den Raum vergangene Woche erstmals inspiziert hatten, trafen wir auf ein wunderschönes, kreatives Durcheinander. Er müsse unbedingt aufräumen für die Dreharbeiten, sonst habe seine Frau keine Freude, lächelte Alois verschmitzt. Regisseur Daniel von Aarburg versuchte energisch, ihn davon abzuhalten. Doch Wiesel scheint eher auf seine Frau zu hören. Denn jetzt, wo wir mit Kameras und Mikrofonen anmarschieren, stehen alle Räder in Reih und Glied, die Ersatzteile und Schraubenschlüssel sind aus dem Weg geräumt. Ein Glück, dass Alois gerade bei den Fahrer-Kabinen gebraucht wird. Wir nutzen den Moment, um in seiner Werkstatt wieder ein paar Dinge an den „rechten" Ort zu schieben. </p>
<p>Auf der Bahn drehen einige Fahrer erste Runden. U73 - lasse ich mir erklären. Ich denke, die Rede sei vom Jahrgang. Falsch! Mit 73 sind die Lebensjahre gemeint, die diese Sportler auf den Sattel bringen. Ich bin schwer beeindruckt, denn die Kurven sind halsbrecherisch steil. Später dann trudeln unzählige junge Burschen in hautengen Renn-Klamotten ein, die den Altersschnitt im Hexenkessel gewaltig nach unten drücken. Auch eine Frau habe ich erspäht. Sie ist erfolgreiche australische Profifahrerin und dreht ihre Runden mit den männlichen Junioren. Trainingseinheit quasi. Glücklicherweise hatten die Propheten vom Wetterdach Unrecht. Der Regen macht uns keinen Strich durch die Rechnung und die Stimmung könnte besser nicht sein. Im Interview spricht Alois Iten von älteren Herren die sich hier zum Bierchen treffen. Er nennt es „sinnvolle Freizeitbeschäftigung" und wenn ich mich so umschaue, kann ich ihm nur Recht geben. Ich weiss jedenfalls, wo ich diesen Sommer dienstags in den Feierabend starte. </p>
<p>Kaum seh' mich vor meinem geistigen Auge mit einer Bratwurst auf der sogenannten Sonnentribüne sitzen, da muss ich bereits wieder ran. Ich soll bei einem der vielen Rennen dieses Tages den Startschuss abgeben. Dabei schaffe ich es nicht mal, einen Luftballon zu zertreten. Die Pistole wird gerade geputzt und geschmiert, weil sie bei meinem Vorgänger nicht funktioniert hat. Es hatte erst geknallt, als die Fahrer bereits unterwegs waren, was beim Publikum schallendes Gelächter auslöste. In einem Container hinter der Bahn erhalte ich einen Schiesskurs. Der nette Herr nimmt alle Platzpatronen raus und zieht ab: „Einfach so den Zeigefinger krümmen. Wenn's nicht knallt, musst nochmals durchdrücken!" Aha. Halt so wie früher, als ich zur Fastnacht im Biene-Maya-Kostüm mit der „Chäpslipistole" unterwegs war. Gleich geht's los. Ich schiesse und es knallt. Ob ich hier wohl Ehren-Schützin werden könnte? </p>
<p>Erleichtert setze ich mich zwischen die Leute und warte auf meinen nächsten Einsatz. Da fällt plötzlich ein kleines Mädchen neben mir von der Bank unter die Zuschauertribüne. Irgendwie scheint das keiner bemerkt zu haben. Also greife ich nach dem wimmernden Bündel und setze es wieder neben seinen Papa, der gebannt auf die Rennbahn starrt. „Hoppla, i ha's gar nid gmerkt." Geschichten, die die offene Rennbahn schreibt. Ich freue mich, diesen Kult-Ort für mich entdeckt zu haben. Und übrigens: Dem kleinen Mädchen geht es gut. </p>
<p>Von Nina Mavis Brunner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo fahren sie denn? Das Kulturplatz-Team verfolgt das Radrennen: <img class="mt-image-none" height="284" alt="Radrennbahn_1.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Radrennbahn_1.JPG" width="378" /> <img class="mt-image-none" height="284" alt="Radrennbahn_2.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Radrennbahn_2.JPG" width="378" /> <img class="mt-image-none" height="284" alt="Radrennbahn_3.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Radrennbahn_3.JPG" width="378" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und zum Feierabend ein Küsschen und eine Wurst: <img class="mt-image-none" height="284" alt="Radrennbahn_5.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Radrennbahn_5.JPG" width="378" /> </p>]]>
        
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    <title>Essen in Stans</title>
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    <published>2012-04-18T12:52:51Z</published>
    <updated>2012-04-18T12:55:55Z</updated>

    <summary>Die Stanser Musiktage, das bedeutet nicht nur Musik aus aller Welt, sondern auch Kulinarik. Nach dem Dreh gabs für uns thailändische Dim Sum und ein brasilianisches Konzert. War beides vorzüglich. Sehr zu empfehlen, noch bis Samstag: eine Reise in die...</summary>
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        <![CDATA[Die Stanser Musiktage, das bedeutet nicht nur Musik aus aller Welt, sondern auch Kulinarik. Nach dem Dreh gabs für uns thailändische Dim Sum und ein brasilianisches Konzert. War beides vorzüglich. Sehr zu empfehlen, noch bis Samstag: eine Reise in die Innerschweiz. <img class="mt-image-none" height="284" alt="Essen in Stans.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Essen%20in%20Stans.JPG" width="378" />]]>
        
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    <title>Mein wertvollstes Objekt im Alpinen Museum:</title>
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    <published>2012-04-04T12:44:46Z</published>
    <updated>2012-04-04T12:46:01Z</updated>

    <summary>Ein Feldbett hinter den Kulissen. Nur so war unser Dreh für mich, mit einer Grippe wie noch selten in den Knochen, irgendwie zu überleben. Gesundheit! Und auf bald im hoffentlich frühlingshaften Ticino....</summary>
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        <![CDATA[Ein Feldbett hinter den Kulissen. Nur so war unser Dreh für mich, mit einer Grippe wie noch selten in den Knochen, irgendwie zu überleben. Gesundheit! Und auf bald im hoffentlich frühlingshaften Ticino. <img class="mt-image-none" height="378" alt="Krankenbett.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Krankenbett.JPG" width="284" />]]>
        
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    <title>Mein Schnäppchen aus dem AOZ Brockito:</title>
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    <published>2012-03-29T15:40:49Z</published>
    <updated>2012-03-29T15:46:39Z</updated>

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    <title>Nicht ganz ohne:</title>
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    <published>2012-03-22T13:58:10Z</published>
    <updated>2012-03-26T07:46:53Z</updated>

    <summary><![CDATA[&nbsp; Erste Versuche als Glasbläserin ... Wenige Sekunden später sah die Kugel aus wie ein trauriger Plastikbeutel. Wer mag, kann sein Talent zum Manufaktur-Arbeiter vor Ort ebenfalls testen. Allein der Anblick des Ofens lohnt die Reise! Alle sieben Jahre muss...]]></summary>
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        <![CDATA[<p><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA"><font color="#000000"></font></span>&nbsp;</p>
<p><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA"><font color="#000000">Erste Versuche als Glasbläserin ... Wenige Sekunden später sah die Kugel aus wie ein trauriger Plastikbeutel. Wer mag, kann sein Talent zum Manufaktur-Arbeiter vor Ort ebenfalls testen. Allein der Anblick des Ofens lohnt die Reise! Alle sieben Jahre muss das Monstrum übrigens ausgewechselt werden. Kostenpunkt: drei Millionen Franken. Seit wenigen Wochen ist in Hergiswil ein nigelnagelneuer im Einsatz. Der brennt und brennt und brennt. Und muss jeden Tag&nbsp;vier Tonnen Glas schmelzen.</font></span></p>
<p><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Arial','sans-serif'; mso-bidi-font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA"><font color="#000000"></font></span>&nbsp;</p>
<p><img class="mt-image-none" height="378" alt="Glashütte Hergiswil.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Glash%C3%BCtte%20Hergiswil.JPG" width="282" /></p>]]>
        
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    <title>Provozierter Blutdruck</title>
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    <published>2012-03-14T15:17:37Z</published>
    <updated>2012-03-14T15:23:04Z</updated>

    <summary>Das Werk des Ehepaars Kienholz mag ja mit seiner direkten und manchmal derben Art bei einigen Besuchern den Puls hochschnellen lassen. Ich selbst hatte zu Beginn des Tages am meisten Mühe: Da musste ich die Meta Maxi Maxi von Jean...</summary>
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        <![CDATA[<p>Das Werk des Ehepaars Kienholz mag ja mit seiner direkten und manchmal derben Art bei einigen Besuchern den Puls hochschnellen lassen. Ich selbst hatte zu Beginn des Tages am meisten Mühe: Da musste ich die Meta Maxi Maxi von Jean Tinguely besteigen. Nur was für Menschen ohne Höhenangst! Aber danach waren ich und mein Blutdruck bestens vorbereitet für alle Provokationen made by Kienholz. Ein höchst lebendiger Tag im Banne&nbsp;von zwei&nbsp;toten Meistern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<img class="mt-image-none" height="282" alt="Tinguely Museum in Basel.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Tinguely%20Museum%20in%20Basel.JPG" width="378" /></p>]]>
        
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    <title>Perfide Eltern</title>
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    <published>2012-03-09T15:57:24Z</published>
    <updated>2012-03-09T16:05:03Z</updated>

    <summary><![CDATA[Da hängen präparierte Krokodile neben Kugelfischen und ich überlege mir, wofür in alles in der Welt die Pharmazeuten des 18. Jahrhunderts das wohl gebraucht haben ... bis ich erfahre, dass das&nbsp;sogenannte "Lockobjekte"&nbsp;waren, die dazu dienten,&nbsp;schaulustige Kundschaft in die Apotheke zu...]]></summary>
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        <![CDATA[<p>Da hängen präparierte Krokodile neben Kugelfischen und ich überlege mir, wofür in alles in der Welt die Pharmazeuten des 18. Jahrhunderts das wohl gebraucht haben ... bis ich erfahre, dass das&nbsp;sogenannte "Lockobjekte"&nbsp;waren, die dazu dienten,&nbsp;schaulustige Kundschaft in die Apotheke zu locken. Schade, dass das aus der Mode gekommen ist. </p>
<p>Aber auch die zur Einnahme bestimmten Substanzen und das dazu passende Besteck muten abenteuerlich an: Da gibt es zum Beispiel einen edlen Löffel in Form eines Skorpions oder aber eine Einnahmeapparatur für Kinder, die oben verschlossen ist, um den kleinen Patienten den Anblick von Lebertran zu ersparen. Statt eines Löffelstiels ist da ein Blasröhrchen, um das Zeug in einem Schuss ans Ziel zu befördern. Ganz schön perfide, diese Eltern von damals. Fazit: Beim Besuch des Pharmaziemuseums gibts weder Risiken noch Nebenwirkungen zu befürchten, dafür eine nette kleine Reise in die Vergangenheit. </p>]]>
        
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    <title>Gabelstapler fahren...</title>
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    <published>2012-03-02T13:25:42Z</published>
    <updated>2012-03-02T13:57:03Z</updated>

    <summary>...wollte ich überhaupt nicht! Das ist ein verzweifeltes Lachen, ich kriege nämlich ab einem halben Meter über Boden Höhenangst...Die Haltsuche beim Regisseur, der mir diese Fahrt aufbrummte und selbst natürlich wieder absprang, bevor sich das Ding in schwindelerregende Höhen schraubte....</summary>
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        <![CDATA[...wollte ich überhaupt nicht! Das ist ein verzweifeltes Lachen, ich kriege nämlich ab einem halben Meter über Boden Höhenangst...Die Haltsuche beim Regisseur, der mir diese Fahrt aufbrummte und selbst natürlich wieder absprang, bevor sich das Ding in schwindelerregende Höhen schraubte. Die Haltsuche war also ein Ding der Notwendigkeit. Ich gehe davon aus, dass mir Ihr Mitgefühl sicher ist. Danke! <img class="mt-image-none" height="282" alt="Buchzentrum_Haegendorf.png" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Buchzentrum_Haegendorf.png" width="378" />]]>
        
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    <title>Jodeln bedarf nicht vieler Worte - Inspirationen vom Dreh in Alt St. Johann</title>
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    <published>2012-02-23T11:54:55Z</published>
    <updated>2012-02-23T12:13:07Z</updated>

    <summary> Men at work Inspirationsvorlage unserer Maskenbildnerin Daniela Yes I Can! Wenn Fuchs und Has sich gute Nacht sagen, ist auch bei uns Feierabend...</summary>
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        <name>Redaktion Kulturplatz</name>
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        <![CDATA[<img class="mt-image-none" height="213" alt="Schmied.jpeg" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Schmied.jpeg" width="378" /> Men at work <img class="mt-image-none" height="213" alt="Maske.jpeg" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Maske.jpeg" width="378" /> Inspirationsvorlage unserer Maskenbildnerin Daniela <img class="mt-image-none" height="213" alt="Talerschwingen.jpeg" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Talerschwingen.jpeg" width="378" /> Yes I Can! <img class="mt-image-none" height="213" alt="Feierabend.jpeg" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Feierabend.jpeg" width="378" /> Wenn Fuchs und Has sich gute Nacht sagen, ist auch bei uns Feierabend]]>
        
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    <title>Die Zürcher checken es nicht!</title>
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    <published>2012-02-16T11:03:11Z</published>
    <updated>2012-02-21T08:19:48Z</updated>

    <summary>Ganz ehrlich? Es war mir auch nicht bewusst. Weil ich genau genommen aber keine Zürcherin bin, hoffe ich auf Elmar Weingartens Gnade, als mir dieser die architektonischen Besonderheiten der Tonhalle Zürich aufzeigt: Der grosse Saal ist derart einzigartig gebaut, dass...</summary>
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        <![CDATA[<p>Ganz ehrlich? Es war mir auch nicht bewusst. Weil ich genau genommen aber keine Zürcherin bin, hoffe ich auf Elmar Weingartens Gnade, als mir dieser die architektonischen Besonderheiten der Tonhalle Zürich aufzeigt: Der grosse Saal ist derart einzigartig gebaut, dass er allerbeste Akustik bietet. Für Werke Beethovens sei er gar der beste Raum weltweit. </p>
<p><img class="mt-image-none" alt="Der Grosse Saal in der Tonhalle Zürich.png" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Der%20Grosse%20Saal%20in%20der%20Tonhalle%20Z%C3%BCrich.png" width="378" height="284" /> </p>
<p>Ein grandioser Konzertsaal also und ein Orchester von hervorragendem Weltruf obendrein. Beides gleich vor der Haustür. Aber eben, „die Zürcher checken es nicht", schüttelt der Intendant des Tonhalle-Orchesters nachdenklich den Kopf. Doch schon im nächsten Moment blitzt in Elmar Weingartens Augen wieder Begeisterung auf. Mit dem erfolgreichen Projekt „tonhalleLATE" lockt das Orchester auch partyfreudige Junge ins Haus, um dem schleichenden Publikumsschwund entgegen zu treten. Und da sitze ich nun beim Kulturplatz-Dreh während der Schubert-Aufnahmen mucksmäuschenstill in einer Ecke und bin beeindruckt vom Klang. Ja, ein solches Orchester ohne Publikum wäre mehr als schade. Vielleicht macht unsere Sendung Lust, das Fernsehsofa bald mal gegen einen der Samtsessel in der Tonhalle zu tauschen. Nur nicht Mittwoch um 22:20Uhr. Das fänden wir vom Kulturplatz wiederum mehr als schade. </p>
<p>Von Nina Mavis Brunner</p>
<br>
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    <title>Aufwärmen</title>
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    <published>2012-02-09T14:19:19Z</published>
    <updated>2012-02-10T08:49:48Z</updated>

    <summary><![CDATA[So sah für mich die Zeit NACH dem Eispalast aus: &nbsp; ...und mit einem Kafi Schnaps des Eisgärtners war die Welt bald wieder in Ordnung....]]></summary>
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        <name>Eva Wannenmacher</name>
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        <![CDATA[<p>So sah für mich die Zeit NACH dem Eispalast aus: </p>
<p><img class="mt-image-none" height="378" alt="Hilfreich gegen Frostbeulen.JPG" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Hilfreich%20gegen%20Frostbeulen.JPG" width="284" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>...und mit einem Kafi Schnaps des Eisgärtners war die Welt bald wieder in Ordnung. </p>]]>
        
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    <title>Ballett-Stunde</title>
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    <published>2012-02-03T05:14:41Z</published>
    <updated>2012-02-03T11:06:50Z</updated>

    <summary>Ballett blieb in meiner Kindheit eine Leerstelle. Als damals andere zur Ballett-Stunde gingen, war ich lieber in der Badi oder im Stall am Misten, um mir Reit-Unterricht zu verdienen. Vielleicht war ich deshalb so beeindruckt, am Prix de Lausanne so...</summary>
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        <![CDATA[<p>Ballett blieb in meiner Kindheit eine Leerstelle. Als damals andere zur Ballett-Stunde gingen, war ich lieber in der Badi oder im Stall am Misten, um mir Reit-Unterricht zu verdienen. Vielleicht war ich deshalb so beeindruckt, am Prix de Lausanne so viele junge Leute zu sehen, die sich freiwillig dermassen drillen lassen. Zwischen 15 und 18 kam mir Vieles in den Sinn, aber Ballett und die Disziplin, die dahinter steht, davon war ich meilenweit entfernt.<br /></p><p><br /></p><p>Natürlich beeindrucken diese Körper, 100 Prozent Muskelmasse, das hat schon was. Nur einige asiatische Teilnehmer am Wettbewerb, unterwegs mit strengen Trainerinnen oder Gouvernanten, machten nicht den Eindruck, ganz freiwillig hier zu sein. Aber die meisten Tänzer, so hab ich das erfahren in Gesprächen mit Habitués, wollen diesen Kampf, diese Entbehrungen, diese totale Selbstdisziplinierung. Sonst würden sie wohl auch nicht glücklich werden in diesem extremen Beruf. Ich fand es jedenfalls sehr spannend in Lausanne.<br /></p><p><br /></p><p>Mir hat Kulturplatz einmal mehr den Blick in eine Welt ermöglicht, in die ich sonst nie die Einblick gehabt hätte. Das hat nicht nur mich, sondern das ganze Team beeindruckt. Es gab einen Moment während des Drehs, da hätten wir dringend weitermüssen, zum nächsten Interview, zur nächsten Einstellung. Aber alle standen da wie gebannt - und schauten auf die Bühne, auf der ein junger Tänzer die Schwerkraft überlistete und uns mit seiner Anmut zum Träumen brachte. </p>]]>
        
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    <title>Villa Gerber</title>
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    <published>2012-02-03T05:00:43Z</published>
    <updated>2012-02-03T10:58:19Z</updated>

    <summary>Chantal Michel, die Verwandlungskünstlerin, hat uns in ihr Haus eingeladen. Da, wo einst der Direktor der Firma Gerber Käse residierte, sind jetzt alle Fenster abgedunkelt. Von aussen gibt die Villa Gerber also nichts preis. Im Inneren offenbart sich eine verträumte...</summary>
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        <name>Eva Wannenmacher</name>
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        <![CDATA[<p>Chantal Michel, die Verwandlungskünstlerin, hat uns in ihr Haus eingeladen. Da, wo einst der Direktor der Firma Gerber Käse residierte, sind jetzt alle Fenster abgedunkelt. Von aussen gibt die Villa Gerber also nichts preis. Im Inneren offenbart sich eine verträumte Welt mit muffig charmantem Flohmarkt-Charakter: Ausgestopfte Tiere, Omas Lampenschirme, alte Brautkleider erzählen Geschichten. Chantal Michel ist eine begnadete Sammlerin nostalgischer Trophäen, nach denen sich urbane Menschen die Finger lecken. 
</p>
<p><img class="mt-image-none" alt="Chantal_Michel_in_rosa_Kleid" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Chantal_Michel_in_rosa_Kleid.jpg" height="504" width="378" /></p>


<p>Merke: Die Brockis weit weg von Zürich haben noch wahre Schätze zu bieten! Aber zurück zur Villa Gerber. Ein Haus voll mit Bildern und Videos. Die Zitate, die Chantal Michel für ihre weiblichen Rollenspiele verwendet, sind zwar nicht grade taufrisch (Kindfrau schleckt am Schöggeli mit grossem Augenaufschlag, Porno-Allüren und nackter Popo auf der Vase). <br /></p>
<p><img class="mt-image-none" alt="Chantal_Michel_in_hellem_Kleid" src="http://kulturplatz.blog.sf.tv/Chantal_Michel_in_hellem_Kleid.jpg" height="504" width="378" /></p>

<p>Aber es ist trotzdem amüsant, sich Stationen einer Selbst- und Fremddarstellung anzuschauen. Zudem ist die Künstlerin ja auch noch Wirtin und Gastgeberin - echtes Multitasking also. Und das jeden Samstag, dann ist die Villa ein offenes Haus. Das Essen im Gewölbekeller verspricht romantisch zu werden, der Abend auf der Veranda lauschig, wenn dann die Temperaturen wieder steigen.<br /></p><p><br /></p><p>Nur das schwere Parfüm, das teilweise in den Räumen hängt, hat mir leichtes Kopfweh bereitet. Ob es noch von der Gerber-Käsli Direktoren-Gattin stammt? - Ich würd'der Villa Gerber in Thun einen kleinen Luftzug wünschen. Und dann - lässt sich's dort gut lustig sein!</p>]]>
        
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    <title>Freiheit ist Alles</title>
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    <id>tag:kulturplatz.blog.sf.tv,2012://5.39733</id>

    <published>2012-01-20T15:21:13Z</published>
    <updated>2012-02-03T10:58:38Z</updated>

    <summary>Seit 15 Jahren sitzen keine Häftlinge mehr im Bezirksgefängnis Uster. Und trotzdem ist das Gefühl kein gutes, wenn man das Gebäude betritt. Ich suche nach Spuren der Häftlinge und finde Einiges. Die klassischen Striche, um die Tage zu zählen, treffe...</summary>
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        <name>Eva Wannenmacher</name>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://kulturplatz.blog.sf.tv/">
        <![CDATA[<p>Seit 15 Jahren sitzen keine Häftlinge mehr im Bezirksgefängnis Uster. Und trotzdem ist das Gefühl kein gutes, wenn man das Gebäude betritt. Ich suche nach Spuren der Häftlinge und finde Einiges. Die klassischen Striche, um die Tage zu zählen, treffe ich in mehreren Zellen an. Botschaften, teilweise kryptisch. In einer ehemaligen Frauenzelle steht: "Alex, sag die Wahrheit". Wer das wohl geschrieben hat? Ist mit Alex ein Mann gemeint, der draussen ist und vernommen wird? Oder eine andere Frau, eine Zellenkollegin, die aufgefordert wird, ehrlich auszusagen?<br /></p><p><br /></p><p>Die Phantasie schlägt Purzelbäume. Am schlimmsten ist die Enge in den Einzelzellen. Wenn die Tür zu ist, halte ich es keine 5 Minuten aus. Unvorstellbar, hier Tage, Wochen, Monate zu verbringen. Dann ein Schild "Anlieferung Häftlinge". Wieder Bilder im Kopf, die sich verselbständigen. Angenehme Ablenkung verspricht die Kultur im Knast: Aber die musikalische Performance unter dem Titel "Klangzellen" macht es dem Besucher nicht einfach. Die Improvisationen sind anspruchsvoll, um es nett zu sagen. Die Idee allerdings, frei Improvisierende in Zellen zu sperren, gefällt mir gut. Noch besser gefällt es mir, als die Tür hinter uns ins Schloss fällt. Der Himmel, die frische Luft. Freiheit ist Alles. Und nicht selbstverständlich.</p>]]>
        
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